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Die Frau in den 20ern

Die goldenen 20er. Ein Jahrzehnt, das auch besonders für Frauen ein sehr aufregendes war.


Bereits im ersten Weltkrieg fehlten durch die gefallenen Männer Arbeitskräfte und die Hinterbliebenen mussten schauen, wie sie mit dem fehlenden Geld über die Runden kamen. Aus diesem Grund besetzten Frauen die freien Arbeitsplätze. Sie übernahmen die Berufe, die eigentlich den Männern vorbehalten waren und stiegen in Branchen wie Banken, Industrien und Handelsunternehmen ein.


Nach dem Krieg merkten die Frauen, dass sie viel mehr als „nur“ Arbeiterinnen sein können. Denn diese hatten einen schlechten Ruf, oft schlechte Arbeitsbedingungen und wurden nach Akkord bezahlt. Vielmehr wurde ihr Selbstbewusstsein durch die neue gesellschaftliche Rolle, dass sie unabhängig von ihrem Mann Geld verdienen wollen, gestärkt. Ein Grund mehr dem „Traumberuf“ Angestellte nachzugehen. Die typischen Merkmale dafür waren: unter 25 Jahre, unverheiratet, schön, modisch gekleidet – es ist der Beginn des Idealbildes der „neuen Frau“. Oft übten sie die Berufe Sekretärin, Stenotypistin oder Verkäuferin aus.


Dennoch muss man auch noch die Frau aus der Stadt mit der Frau vom Land unterscheiden. Während sich die schick gekleideten Damen ins Getümmel des Nachtlebens stürzen, kam die selbstbewusste Entwicklung auf dem Land noch nicht durch. Hier war die schwere Arbeit der Landwirtschaft spürbar, um sich selbstversorgen zu können.

Berufe zu dieser Zeit waren:



Telefonist/in Dabei wurden früher in Telefonzentralen die Telefongespräche angenommen und an den gewünschten Teilnehmer manuell vermittelt.













Stenotypist/in Das ist ein Schreibberuf, bei dem mündliche gesprochene Texte erst in einer sogenannten Kurzschrift und dann in der normalen Langschrift aufgeschrieben wurden. Die Kurzschrift sind zusammengesetzte Zeichen, mit denen man schneller Gedanken aufschreiben kann.






Flapper Style Schneiderin Schneiderinnen haben diese typischen Swing Kleider genäht.














Dienstmädchen Sie dienten den wohlhabenderen Leuten, indem sie als erstes aufstand, den Ofen anmachte, das Wasser aufwärmte, das Essen servierte, und putzte. Es war ein Beruf, der körperlich anstrengend und schlecht bezahlt wurde.









Weitere Berufe zu dieser Zeit:


Stummfilmschauspieler Wie es das Wort schon sagt, gab es früher Filme ohne Ton. Während sie abgespielt wurden, wurde die Geschichte mithilfe von einmontierten Texten oder einem Erzähler erzählt. Ein Klavier, Orchester o.ä. begleitete die Vorstellung, dennoch mussten die Handlungen und Gefühle über den Film ausgedrückt werden. Ein bekannter Schauspieler früher war Charlie Chaplin.















Aufwecker

Während den 20er Jahren waren Wecker noch sehr teuer, sodass sich kaum jemand einen leisten konnte. Dafür lief ein Aufwecker morgens von Haus zu Haus und weckte alle auf, die morgens zur Arbeit mussten. Dafür gaben sie ihm einen kleinen Lohn.

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