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#europawahl2019 – schon einen Plan?

Vom 26. bis 29. Mai dürfen die 400 Millionen Wahlberechtigten in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union das Europäische Parlament wählen. In Deutschland dürft ihr am Sonntag, 26. Mai, an die Urnen – wahlberechtigt ist, wer mindestens 18 Jahre alt ist. Insgesamt wird es wieder 96 Europaabgeordnete aus Deutschland geben. Die Parteien stellen dabei Kandidatenlisten auf – sie können jedoch frei entscheiden, ob sie in jedem Bundesland eigene Listen zur Wahl stellen oder ob sie eine Bundesliste aufstellen wollen. Ihr habt dann eine Stimme, die ihr eurer Lieblingspartei geben könnt.


Ihr wisst noch nicht, wen ihr wählen wollt? Kein Problem – benutzt doch einfach eine Wahlentscheidungshilfe im Internet.

Nach dem ganzen Hin und Her mit dem Wahl-O-Mat - erst war er, wie gewohnt vor einer großen Wahl, im Netz verfügbar, dann wurde er abgeschaltet - ist er seit gestern Abend wieder online. Wer soll da noch durchblicken?


Genau deswegen erklären wir euch jetzt einmal, wie der Wahl-O-Mat und seine Alternative, der „WahlSwiper“, funktionieren.




Wahl-O-Mat


Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Den 41 in Deutschland zur Wahl stehenden Parteien und politisch Vereinigungen wurden verschiedene Thesen vorgelegt. Dazu haben die Parteien ihre Meinung abgegeben. Wenn ihr die Internetseite öffnet, könnt ihr selbst eure Meinung zu den Thesen abgeben.


Hier könnt ihr zwischen „ich stimme zu“, „neutral“ und „stimme nicht zu“ entscheiden oder sogar eine These überspringen. Am Ende errechnet der Wahl-O-Mat, welche Partei die höchsten Übereinstimmungen mit euren gewählten Antworten hat.


Besonderheit: Die Bundeszentrale für politische Bildung hat euch noch einige Reiter zusammengestellt, die die Wahl etwas genauer erklären. Unter anderem „Wer steht zur Wahl?“ oder „Fakten zur Wahl“.


Welche Thesen werden aufgestellt?

Insgesamt gibt es 38 Thesen zu allen möglichen Themen wie Bürgerentscheide, Landwirtschaft, Finanzen oder Lkw-Maut.



WahlSwiper


So sehen die Wahlzettel in Baden-Württemberg (Weinheim) aus. Denn hier wird nicht nur das Europaparlament gewählt, sondern auch der Ortschaftsrat, der Gemeindrat und der Kreistag.

Wie funktioniert der WahlSwiper? Im Grunde funktioniert er genauso wie der Wahl-O-Mat. Nur gibt es hier lediglich zwei Auswahlmöglichkeiten: „Ja“ und „Nein“. Eure Meinung vergleicht der WahlSwiper dann mit der Meinung der Parteien und Vereinigungen, er errechnet die Übereinstimmungen und zeigt euch die Parteien an, die am ehesten zu eurer eigenen Position passen.


Besonderheit: Wenn ihr auf die Bilder klickt, die über einer Frage stehen, erhaltet ihr noch einmal erklärende Hintergrundinfos.


Welche Thesen werden aufgestellt? Insgesamt gibt es 35 Thesen. Diese kommen aus verschiedenen politischen Bereichen wie Wirtschaft, Außen- und Innenpolitik, Soziales und Arbeit, Umwelt und vielen anderen.


Was mache ich mit diesen Erkenntnissen?

Bei den Ergebnissen aus Wahl-O-Mat und WahlSwiper handelt es sich um Wahlempfehlungen. Das heißt, ihr müsst diese Parteien nicht unbedingt wählen. Die Ergebnisse sollen euch lediglich als Entscheidungshilfe dienen.


Unser Tipp: Geht am Sonntag wählen, schaut euch die Wahlprogramme der Parteien vorher an, fragt eure Eltern, ob sie euch Unklares erklären können, und dann setzt euer Kreuzchen. Nur wer wählen geht, hat die Chance, etwas zu verändern…Nutzt euer Bürgerrecht!




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