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Hauskaa Joulua!

Das heißt fröhliche Weihnachten auf Finnisch. Nicht nur die Rentiere, der Weihnachtsmann und der leckere Glögi gehören zu Weihnachten, sondern auch die frostigen Temperaturen. Aber nichts davon hält die #Finnen davon ab, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Finnland. Das Land, das sich bei frostigen Temperaturen auf die Weihnachtszeit freut.

Wie feiern Finnen Weihnachten? Bereits in der Nacht vom 23. Dezember beginnt das Weihnachtsfest. Der Weihnachtsbaum wird reingeholt, schön geschmückt und das restliche Haus erstrahlt auch im weihnachtlichen Glanz. Dann heißt es: Nur noch einmal schlafen und es ist Heiligabend.


Heiligabend ist auch für die Finnen ein Tag von hoher Bedeutung. Um Punkt 12 Uhr wird in der Stadt Turku der Weihnachtsfrieden für drei Tage ausgerufen. Daraufhin werden die Geschäfte geschlossen und der Verkehr der öffentlichen Verkehrsmittel eingestellt. Einige Familien gehen am Nachmittag oder am frühen Abend auf den Friedhof und schmücken dort die Gräber und danach besucht man gerne den Gottesdienst in der Kirche.


Anschließend wird der Heiligabend im engsten Familienkreis gefeiert. Bevor der Weihnachtsmann, der auch joulupukki genannt wird, mit den vielen Geschenken kommt, gehen die meisten Finnen davor - zur Entspannung - in die Sauna. Mit großer Vorfreude der Kleinen, gibt es danach endlich die Bescherung und das leckere Essen wird auf dem Tisch serviert. Anschließend lassen die Finnen den Abend mit Liedersingen ruhig ausklingen.


Am ersten Weihnachtsfeiertag geht man in die Kirche und besucht anschließend Freunde und Verwandte. Auch an diesem Tag gehört leckeres Essen mit dazu.


Am zweiten Weihnachtsfeiertag, der auch Tag des Heiligen Stephan genannt wird, treffen sich die Finnen zum „Tapani-Tanz“ in Restaurants. Dort feiert man fröhliche Partys und schwingt die Tanzbeine. Manche Familien nehmen sich auch die Zeit zum Schlittenfahren, das war früher Tradition.


Die Weihnachtszeit dauert in Finnland bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, an.



Das Rentier. Zusammen mit dem Weihnachtsmann ist es nicht mehr wegzudenken.

Das Weihnachtsessen Als Vorspeise wird gerne eine Variation an verschiedenen Fischgerichten serviert und zum Hauptgang darf der traditionelle Weihnachtsschinken nicht fehlen. Dabei handelt es sich um einen im Ofen gebackenen, gepökelten Schinken, zu dem es Kartoffelauflauf und Gemüse gibt.


Für die Naschkatzen gibt es als Nachspeise hinterher einen leckeren Milchreis mit süßem Preiselbeersaft. Beliebt ist auch ein Hefegebäck mit Kardamom, das Pulla genannt wird.


An Getränken serviert man dazu Kaffee oder heißen Kakao. Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist der beliebte Glögi, ein finnischer Glühwein.


Finnland und die Weihnachtsbräuche Am Tag vor Weihnachten serviert man einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel darin. Die Finnen glauben daran, dass derjenige, der die Mandel findet, besonders viel Glück im nächsten Jahr haben wird.


Zur Bescherung kommt in Finnland bekanntlich der Weihnachtsmann nicht, wie man es kennt, den Kamin herunter, sondern klopft an die Tür und fragt „Onkos täällä kilttejä lapsia?Was so viel heißt wie „Gibt es hier artige Kinder?" Erzählungen nach kommt er auch mit einem Rentierschlitten daher.


Der Weihnachtsmann hat noch fleißige Helfer, die Tonttus. Das sind kleine Wesen mit roten Zipfelmützen, die ihm helfen, die Wunschzettel zu lesen, die Rentiere zu versorgen und Geschenke vorzubereiten.


Kennt ihr schon Himmeli? Das sind pyramidenförmige Mobile aus Strohhalmen gebastelt. Sie werden an die Zimmerdecke gehängt und drehen sich.




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