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Ich glaube, heute lüfte ich nur drei Sekunden…

Als ich heute morgen nach dem Aufstehen das Fenster öffnete, um durchzulüften, war ich direkt wacher als nach drei Tassen Kaffee. Ein eiskalter Wind blies mir ins Gesicht und lies in meinem Gehirn sofort die Alarmglocken ertönen. Ein paar Sekunden später war das Fenster wieder geschlossen.


Pünktlich zur Zeitumstellung kommen in Deutschland die kalten Nächte. An diesem Morgen habe ich auf jeden Fall noch nicht damit gerechnet. Der Kalender zeigt aber, dass wir schon mitten im Spätherbst sind. Das Jahr neigt sich, auch wenn ich es nur schwer glauben kann, schon wieder dem Ende entgegen. Passend zu der nun kommenden kalten Jahreszeit habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Tage nutze und trotz der Kälte genieße.


Ein Kaffee ist nun nicht immer gleich ein Kaffee. Ich für meinen Teil trinke mein koffeinhaltiges Heißgetränk häufig, um wach zu werden. Doch es gibt Kaffee natürlich nicht nur schwarz, wie ich ihn morgens trinke, sondern in den verschiedensten Varianten. Ich finde, dass zu kalten Tagen auf jeden Fall der bewusste Genuss eines guten Kaffees gehört. Egal ob zu Hause mit selbst aufgeschäumter Milch oder im Café des Vertrauens mit Karamell obendrauf und einem Apfelstrudel dazu.


Apfel, Apfel, Apfel


Wenn wir schon bei Apfelstrudel sind. Für mich gehören in der Frostzeit auf jeden Fall Äpfel auf jeden Einkaufszettel. Als Apfelkuchen mit Schlagsahne, als besagter Apfelstrudel mit Vanillesauce, oder als Apfelmus mit Zimt verfeinert. Äpfel stehen bei mir hoch im Kurs. Übrigens auch ganz normal mit einer Tasse Tee ist der Apfel ein Genuss.


Für die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden finde ich Licht ganz wichtig. Ich bin ein großer Fan der dunkelgelb scheinenden Glühbirne, die vor allem in Lichterketten oder als Tischlampe zu finden ist. Sie strahlt eine symbolische Wärme und Gemütlichkeit aus, die mich einfach entspannen lässt. (Die Glühbirnen gibt es bei Ikea relativ günstig zu bekommen.)

Zugegeben, das beste Leselicht ist es nicht, aber Lesen in gutem Licht ist auf jeden Fall super an den kalten Tagen.


Buchtipp für die kalte Jahreszeit


Ein kleiner Buchtipp meinerseits ist das Werk „Panikherz“ des deutschen Autors Benjamin von Stuckrad-Barre. In diesem, über 500 Seiten dicken, Buch beschreibt er seinen Werdegang zu einem der größten Popliteraten Deutschlands. Dabei liegt sein Fokus jedoch nicht wie erwartet auf den Höhepunkten seiner Karriere, sondern auf seinem Absturz, seiner Drogensucht und seiner Essstörung, aber auch auf dem Entzug und dem Aufschauen zu Idolen. Der Schreibstil, die Thematik und die Ehrlichkeit des Autors machen dieses Werk zu einem meiner Lieblingsbücher.


Natürlich ist es auch in den kalten Tagen wichtig rauszukommen. Daher immer am Tag vorher Wetterbericht schauen. Bei trockenem Wetter lohnt sich ein Spaziergang in den Wäldern des Odenwalds auf jeden Fall.

Gegen den Kater, der wegen des einen oder anderen Glühweines vorbeikommt, oder gegen ansteckende Faulheit, hilft es auch, bei eisiger Kälte 20 Minuten joggen zu gehen. Dabei wacht der Körper so richtig auf und ihr tut ihm noch dazu etwas Gutes. Wichtig: Immer warm anziehen!


Von Félix Fath

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