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„Ich wollte schon immer Profifußballer werden“

Von wegen faul: Als Profifußballer gehört weitaus mehr dazu, als nur 2 Stunden in der Woche auf dem Platz zu stehen. Steffen weiß, wovon er spricht. Der 20-jährige aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und spielt heute in der 4. Liga (Regional-Liga Südwest).

„Viele sehen immer nur, dass die Profis 2 bis 3 Stunden pro Tag auf dem Platz trainieren. Viele wissen und sehen aber nicht, dass hinter den verschlossenen Türen weiter hart an sich gearbeitet wird - und das Tag für Tag“, sagt Steffen.

Sein Arbeitsalltag beginnt um 11 Uhr mit dem einstündigen Athletiktraining. Um 14.30 Uhr geht es dann für weitere 2 Stunden auf den Platz. Danach folgt jedoch noch nicht der Feierabend. Ab dann beginnt die Zeit, in der jeder Spieler für sich selbst arbeitet und weitere Leistungen bei dem Regenerationstraining oder den Krafteinheiten bringen muss. Und das jeden Tag.


„Das schwerste an dem Beruf des Profifußballers ist auf jeden Fall die Disziplin, da man jeden Tag an sein körperliches Maximum geht und hart trainieren muss. Sonst hat man keine Chance, Profi-Fußballer zu werden.“


Man müsse sich im Klaren sein, dass man als Berufsfußballer nicht nur Fußball spielt. Es sei zwar die Haupttätigkeit und das worauf es ankommt, aber um den Platz herum passiere auch einiges. Zum Beispiel die Athletikeinheiten und Pressetermine. Was natürlich schön für einen Fußballer ist, jedoch nicht so einfach zu handeln, wie es von außen manchmal dargestellt wird.


Er gesteht sich ein, dass man als Profifußballer auch unter enormem Druck steht. „Um ehrlich zu sein, gibt es Phasen, in denen man daran denkt, aufzuhören. Druck hat man selbstverständlich immer. Man muss performen, sonst ist man schneller weg vom Fenster, als man gucken kann. Manchmal gibt es Trainer, die immer hinter dir stehen und dich motivieren. Doch leider gibt es auch die andere Art von Trainern, die dich links liegen lassen, wenn es mal nicht gut läuft. Und das ist kein schönes Gefühl! Aber so ist das Geschäft.“


Doch Profifußballer zu sein, hat auch seine guten Seiten.

„Am meisten Spaß macht mir das Fußballspielen, weil ich das schon als Kind gemacht habe. Was ich persönlich auch sehr schön finde: Fußball ist ein Mannschaftssport, bei dem man nicht alleine trainiert. Sondern Freunde und Mannschaftskollegen um sich hat, mit denen das Arbeiten viel mehr Spaß macht“, sagt Steffen.


Aber wie wird man eigentlich Fußballprofi?

„Einen klassischen Ausbildungsweg gibt es nicht. Was ich raten kann, ist, früh mit dem Spielen zu beginnen. Natürlich braucht man auch das nötige Talent, sonst reicht es einfach nicht für die Profikarriere. Nur mit Fleiß und Disziplin kann man es schaffen.“


Mit dem Kindheitstraum, Fußballstar zu werden, ist das so eine Sache:

„Als Bambini-Spieler stellt man sich das noch einfacher vor, als es wirklich ist. Man denkt, man muss nur Fußball spielen, aber es gehört wirklich viel mehr dazu. Von daher muss ich sagen, teilweise ist es so, wie man es sich vorgestellt hat, aber das Gesamtpaket ist viel größer.“


„Ein Fußballprofi zu sein, hat Vor- und Nachteile. Doch ich liebe meinen Job und möchte nichts Anderes mehr machen.“



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