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Kunst in den 20er Jahren

Durch die Erfahrung des ersten Weltkriegs und des wirtschaftlichen Wandels nahmen die Künstler die Chance, um sich mit ihrer Kunst neu zu verwirklichen. Der Wandel von Arm und Reich, das Leben in der Großstadt und das neue Idealbild der Frau regten zum neuen Denken an. Die Künstler brechen Tabus und kreieren neue Kunstwerke - der Malstil „Neue Sachlichkeit“ war entstanden.


Die neue Sachlichkeit wurde erstmals 1925 durch eine Ausstellung in der Mannheimer Kunsthalle bekannt. Dort wurden rund 125 Gemälde von 32 Künstlern ausgestellt. Die Stilrichtung zeichnet das damalige Lebensgefühl aus und ist durch die detailgetreue und sachliche Wiedergabe der Wirklichkeit erkennbar.


Bekannte Künstler zu dieser Zeit waren:


· Max Beckmann

Er zeichnete sich als Zeichner, Porträtist vor allem durch Selbstporträts aus. Mit seinem kraftvollen, schonungslosen und auch brutalen Malstil brachte er seine Werke zum Ausdruck. Eines seiner bekanntesten Werke sind „Selbstporträt als Clown“

· Otto Dix

Auch er gehörte zu den bedeutendsten Malern der neuen Sachlichkeit. Mit seinen rauen und brutalen Gemälden, verarbeitete er Erlebnisse, die mit dem Krieg und der Weimarer Republik verbunden waren und sorgte dadurch für großes Aufsehen. Nach dem ihm dadurch die Lehre entzogen wurde, durfte er lediglich nur noch christliche Motive malen. Beispielhafte Werke sind „Der Krieg“ oder „Prager Straße“.

· George Grosz

Er war bekannt für seine sozial- und gesellschaftskritischen Gemälde. In seinen Bildern verarbeitete er seine Gedanken über die Großstadt, Abartigkeiten wie Mord und Gewalt sowie Klassengegensätze. Aber auch mit seinen Karikaturen verhöhnt er unter anderem die Wirtschaft und Politik der Weimarer Republik. Eines seiner bekanntesten Werke ist „Stützen der Gesellschaft“.




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