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Mein erstes Mal … Hundesitting

„Liebe Nadine, morgen zieht ein zweiter Mann bei dir ein“ – mit diesen Zeilen vertraute mir – Achtung, jetzt wird es etwas kompliziert – die Mutter der Freundin meines Bruders, ihren Golden Retriever an. Drei Tage lang sollte er bei mir und meinem Freund wohnen und uns ganz schön auf Trab halten. Was als echte Herausforderung begann, sollte eine der besten Erfahrungen meines Lebens werden. Inklusive Abschiedstränen…


Komplettes Neuland


Eine Zecke, die übers Fell krabbelt, ein verlorengegangener Tennisball, ganz viele Hundehaare in meiner sonst sauberen Wohnung und eine umgefallene Wasserschüssel. Was sich für Hundebesitzer ganz normal anhört, war für mich komplettes Neuland. Noch nie hatte ich länger als ein paar Stunden auf einen Hund aufgepasst. Jetzt sollte ich einen Golden Retriever für drei Tage bei mir einziehen lassen.


"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt"

Aber: Es gibt immer irgendwann und für alles und jede Situation ein erstes Mal – also auch dafür. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Was kann schon schief gehen, dachte ich mir. Jedoch hatte ich auch großen Respekt vor der mir betrauten Aufgabe. Das stellte sich aber im Nachhinein als völlig unbegründet dar.


Was ich jedoch sofort feststellte (und das soll nicht als schlechte Erfahrung interpretiert werden): Ein Hund wirft deinen kompletten Alltag um. Er „zwingt“ dich zum Beispiel dazu, an die frische Luft zu gehen. Auch wenn mal nicht die Sonne scheint. Ausschlafen am Sonntag? Pustekuchen!


Aber: Man lernt unglaublich viele neue Menschen (mit und ohne Hund) kennen. Ebenso entdeckt man neue Wege, die man vorher noch nie gegangen ist. Und: Niemand freut sich so sehr, dich zu sehen, wie ein Hund. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.


Willkommene Abwechslung


Für mich waren diese drei Tage eine wundervolle Abwechslung und Erfahrung. Der Abschied fiel mir schwer – man gewöhnt sich doch schnell aneinander. Am ersten Tag ohne Hunde saßen mein Freund und ich auf der Couch und merkten, dass uns etwas fehlt. Niemand blickte mehr schwanzwedelnd um die Ecke und legte uns sein Spielzeug vor die Füße. Ein Gedanke machte sich breit: Vielleicht geben wir irgendwann mal einem eigenen Hund ein zu Hause…


Zum Schluss noch ein Tipp meinerseits: Nehmt Herausforderungen an, nur daran könnt ihr wachsen und auch euren Horizont erweitern. Das gilt übrigens nicht nur für Hundesitting, sondern das könnt ihr auf alle Lebenssituationen übertragen.



Bild: pixabay/adorable

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