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Online-Pferdemädchen

Sophie ist ein echtes Pferdemädchen. Pferde – und alles, was dazu gehört –, bestimmen ihren Alltag. Weil sie oft auf ihr Hobby angesprochen wurde, kam sie vor 5 Jahren auf die Idee, einen eigenen Blog über Reitsport zu schreiben. Hier nimmt sie ihre Follower mit in den Stall, stellt Produkte vor, die sie selbst testet, und gibt natürlich auch Infos rund um Themen, die den Reitsport betreffen. Wir haben mit der 22-Jährigen über ihr Leben als erfolgreiche Reitsport-Bloggerin gesprochen.

"Catino 11" oder inoffiziell "Clausi" begleitet Sophie schon seit mehr als 9 Jahren. Der 15-Jährige Holsteiner Wallach stammt von Springvererber "Contender" ab.

Wie kam es dazu, dass du mit dem Bloggen angefangen hast? Das war eine Schnapsidee. Damals noch zusammen mit einer Freundin. Ich hatte einige Tage, bevor wir den Blog gestartet haben, meine Reitstiefel mit Glitzer beklebt – darauf kamen so viele Fragen, wie ich das gemacht habe, dass ich einfach vor ca. 5 Jahren angefangen habe, zu bloggen. Damals noch ohne eigene Domain. Die kam dann ein Jahr später, im Mai 2015.


Was hat sich seitdem verändert? Viel, sehr viel! Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt. Unter anderem meine beste Freundin. Sie hat so ziemlich dasselbe gemacht, nur war sie eher auf YouTube aktiv. Ich konnte viele Events hinter den Kulissen kennen lernen und dem einen oder anderen Profi-Sportler über die Schulter schauen. Was man nicht vergessen darf, sind die Sponsoren und Kooperationspartner, die mir schon viel ermöglicht haben. Dazu zählt auch „RidersDeal“ – mit denen durfte ich inzwischen schon 2 Produktfilme/Imagefilme drehen und tolle Ausflüge wie die Wiesn in München genießen. Auch ein Vorteil: Ich bekomme eine Menge Pferdesachen geschickt – zum Testen oder einfach so.


Du teilst deinen Stallalltag mit der ganzen Welt - wie hat dein Umfeld darauf reagiert? Am Anfang haben alle im Stall immer nur gelacht. Oft habe ich zu hören bekommen: „Die macht ja schon wieder Fotos.“ Mittlerweile kommen genau diese Personen bei mir an und fragen nach Rabattcodes oder anderen Vorteilen, die sie haben könnten.

Meine Eltern fanden die Idee super. Die beiden stehen auch immer total hinter mir und sind stolz darauf, dass ich mittlerweile schon 4 Jahre in der Blogger-Szene unterwegs bin.

Und meine Freunde waren froh, dass ich nicht mehr alle mit Pferdefotos auf den sozialen Netzwerken voll gespamt habe (lacht).


Also bloggst du auf Instagram?

Nein. Für mich sind das zwei verschiedene Welten. Auf dem Blog versuche ich, qualitativ guten Content zu bringen – Instagram nutze ich für Alltägliches. Ich würde deshalb Instagramer nicht als Blogger betiteln, weil das einfach ganz andere Welten sind. Mit der Website, also dem Blog, bin ich auch durchaus größer, als mit meinem Instagram-Account.


Wirst du oft auf deinen Blog angesprochen oder sogar auf der Straße erkannt? Ja. Ab und zu kommt das mal vor. Auf Turnieren oder Pferde-Events. Auch beim Feiern wurde ich mal auf den Blog angesprochen.

Spaß bei der Arbeit ist hier Priorität Nummer 1. Egal ob hinterm Schreibtisch beim Bloggen oder Training auf dem Pferd.

Wie lässt sich das Bloggen mit deinem Alltag verbinden? Du investierst ja schon sehr viel Zeit in dein Hobby… Das ist alles eine Sache des Zeit-Managements. Reitsport ist zwar ein zeitintensives Hobby, aber wenn man in einer gewissen Liga Fußball oder Handball spielt, ist das auch nicht weniger – alles Vorurteile. Ich schaue, dass ich am Wochenende die Beiträge für den Blog für die Woche vorplane - auf Instagram wird ja tatsächlich immer täglich und aktuell berichtet.


Gibt es auch negative Seiten, wenn man so viele Follower hat? Bestimmt. Ich muss aber sagen, dass ich noch nicht all zu viel „Hate“ abbekommen habe, beziehungsweise meine Community wirklich friedlich ist. Über konstruktive Kritik freue ich mich jedoch immer.


Was rätst du jemandem, der auch einen Blog starten möchte? Einfach machen! Und nicht das Ziel „Geld verdienen“ vor den Augen haben. Meiner Meinung nach muss der Leser das Gefühl bekommen, dass du das wirklich gerne machst. Reine Werbeveranstaltungen möchte keiner mehr sehen. Ganz wichtig finde ich auch, dass man seine eigene Art und Weise mit einbringt und nicht den Content von bekannten Bloggern nachmacht.



Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen? Genau so weitermachen und den Spaß am Bloggen nicht verlieren. Natürlich gibt es noch den einen oder anderen Kooperationspartner, den ich gerne an meiner Seite hätte – aber mit dem, was ich bisher erreicht habe, bin ich doch schon mehr als zufrieden.


Zur Person:


  • Sophie Dierkes, Jahrgang 1997, machte 2015 ihr Abitur am Kurpfalz-Gymnasium Mannheim. Sie lebt schon immer in Mannheim.

  • Mittlerweile hat sie eine abgeschlossene Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print und arbeitet im Marketing bei den DiesbachMedien. BTW: Sie ist auch unsere Projektleitung für (B)ENGEL.

  • Die Reitkarriere startete sie schon, als sie ein Baby war. Ihr Vater fuhr sie mit dem Kinderwagen durch die Stallungen sämtlicher Reitvereine. Zu ihrem 8. Geburtstag bekam sie ihre erste Reitstunde geschenkt und zum 13. Geburtstag zog Catino, ihr erstes eigenes Pferd, ein.


Hier gehts zum Blog: http://www.purepepino.com/

Instagram: https://www.instagram.com/purepepino/






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