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Privat studieren … oder lieber doch nicht?

Die Abschlussfeier rückt näher und die Zukunft ist ungewiss. Du hast keinen Plan, was du nach der Schule machen sollst?


Wie wäre es mit einem Studium? Das kannst du an einer Universität, (Fach-)Hochschule oder Berufsakademie tun – entweder staatlich oder privat. Wenn der Notendurchschnitt beim Abi nicht für den gewünschten Studiengang langt, entscheiden sich viele Schüler für eine private Hochschule. Hier gibt es meistens keinen NC (Numerus Clausus) – also keine Zulassungsbeschränkung.


Wer sich für den privaten Weg entscheidet, sollte vorher aber wissen:


Fang schon mal an, zu sparen!


Das Studium kostet Geld, viel Geld – du solltest an die 20 000 Euro gespart haben (oftmals ist es sogar noch mehr). Hinzu kommen noch die ganz normalen Lebensunterhaltungskosten, die du für die Miete, das Essen oder zum Feiern gehen brauchst.

Nicht immer kommt Privatstudieren bei den Unternehmen gut an. Viele Firmen wollen keine Privatstudenten einstellen. Der Grund? Oftmals haben sie eine (negative) Meinung à la: Die Studenten bekommen dort doch eh alles geschenkt und müssen nicht richtig lernen. Wer schlechte Noten hat, kauft sich einfach gute.


Das Schlimme daran ist: Oft haben sie mit ihrer Meinung recht. Doch nicht immer. Deswegen sucht euch eine seriöse private Hochschule aus, die einen normalen Bachelorabschluss und nicht einen staatlich anerkannten anbietet.


Vorteile


Privat studieren kann aber durchaus auch Vorteile haben. Etwa die Nähe zur Praxis. Hier wird nicht nur stur auswendig gelernt, sondern auch vieles selbst ausprobiert.


Noch dazu kommen einige Dozenten direkt von Unternehmen und können somit auch Kontakte (für etwa Praktika oder später eine Anstellung) herstellen.


Außerdem sitzt man nicht mit Hunderten Kommilitonen in einem Saal, sondern gehört zu einer Art Klasse mit wenigen Studenten, die sich alle untereinander kennenlernen.


Fleiß, Ehrgeiz, Teamfähigkeit


Aber: Ein Studium an einer privaten Einrichtung ist keinesfalls der Garant für eine gut bezahlte Arbeitsstelle in einer Führungsposition. Es zählt immer noch: Fleiß, Ehrgeiz und Teamfähigkeit.


Fazit: Das hier soll nur ein kleiner Einblick sein – wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten und dabei immer Vor- und Nachteile. Der Unterschied zwischen privat und staatlich studieren liegt zum einen in den Kosten und zum anderen in der Studienorganisation.


Du solltest dir also vorher schon im Klaren sein, wie du studieren magst. Hierfür lohnt es sich, sich intensiv zu informieren und zu Kennenlerntagen zu gehen. Hier kommst du am besten mit Studenten ins Gespräch und fragst sie nach ihrer ehrlichen Meinung.



Bild: unsplash/Startup Stock Photos

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