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  • Sina

Tomorrowland 2019

Es ist DAS Festival schlechthin und nach nur wenigen Sekunden bereits ausverkauft. Über 400.000 Besucher aus mehr als 200 verschiedenen Ländern, 10 Stages und mehr als 100 DJs machen es unvergesslich: Tomorrowland. Seit 2005 findet es in Belgien, Boom, statt. Unter dem Motto „Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever“ zählt es zu den größten Festivals auf der Welt. Und wir Bengel waren dabei. Ein Erlebnisbericht.


Aber genug davon, kommen wir zum wichtigen Teil:


Wie komme ich an die heiß begehrten Karten?

Wir können euch sagen: Das ist gar nicht so leicht. An einem bestimmten Tag, um eine bestimmte Uhrzeit, findet der Verkauf statt (ca. 5 Monate vorher). Wenn es so weit ist, gehe in deinen Account und aktualisiere die Seite. Entweder du hast Glück und kommst in den Server oder eben nicht. Achte immer darauf, dass du keine Fehler bei der Eingabe machst, denn solltest du auf den Button „zurück“ klicken, wirst du rausgeschmissen und kommst nicht mehr auf die Seite. Das war bei uns der Fall. Kein Glück gehabt. Blöd gelaufen. Aber keine Angst, es gibt noch eine zweite Chance. Tomorrowland hat eine „Waitinglist“. Dort schreibst du dich ein und ein paar Wochen später findet ein Verkauf der Karten statt, die storniert wurden. Durch diese Liste erhältst du einen Link per Mail, auf den du klicken kannst, wenn der Verkauf startet. Und so haben wir es geschafft. Also gib nicht auf, sondern versuch es einfach beim nächsten Verkauf wieder.


2 Wochen vor dem Start war es dann so weit! DAS TICKET KAM! Wuhuuu

Und los geht’s…


Was darf ich beim Campen auf keinen Fall vergessen?

Abgesehen von Zelt, Schlafsack, Matratze und den Campingstühlen, hatte uns ein Pavillon gerettet. Wenn die Sonne knallt, gibt es nichts Besseres. Glaubt uns. Ganz wichtig waren auch Kabelbinder, Panzertape und eine Schere. Falls du noch mehr dazu wissen möchtest, schaue dir unsere Packliste an: https://www.bengel.blog/post/ultimative-packliste


Die Anreise

Im Vergleich zu anderen Konzerten, die wir in der vergangenen Zeit besuchten, war Tomorrowland top organisiert. Wir rechneten mit riesigen Menschenmassen, einem Autochaos und überfüllten Parkplätzen.


Doch so war es wirklich: Mit 2 vollbepackten Autos, müden Augen aber voller Vorfreude fuhren wir in das kleine Kaff Boom. Das einzige, was an Tomorrowland erinnerte, waren die vielen Flaggen an den Fensterscheiben der Wohnhäuser. Kein Stau, keine Menschenmassen und kein Chaos.


Der Campingplatz war aufwendig und mit viel Liebe gestaltet (wie das ganze Festival auch). Beim Aufbau halfen uns Mitarbeiter mit Pumpen, Hammer und allen möglichen nützlichen Dingen. Die Toiletten und Duschen waren einwandfrei, es standen sogar immer Mitarbeiter vor Ort mit Deo und Sonnencreme, alles war nah gelegen. Essen gab es rund um die Uhr- für die Naschkatzen unter uns. Hochwertig, lecker und abwechslungsreich. Jeden Tag wurden Festival-Zeitungen mit den aktuellen Themen des Vortags verteilt. Man erhielt für 9 Euro eine Powerbank, die man immer kostenlos durch eine vollgeladene austauschen konnte. Was will man mehr?


Der Senf auf der Bratwurst (…der wichtige Teil, das Festivalgelände)

Vom Campingplatz sind wir etwa 25 Minuten zum Festivalgelände gelaufen. Ja, hört sich lästig an. Doch auf dem Weg kam man am „Marketplace“ vorbei. Auf diesem gibt es einen Friseur, einen Mac (Kosmetikgeschäft), Essensstände, Toiletten, ein Juwelier und alles, was das Herz sonst noch begehrt. Dazu lernt man die verschiedensten Menschen aus allen möglichen Ländern kennen, super interessant.

Als wir dann bei der Mainstage ankamen, waren wir einfach nur überwältigt! Wie viel Mühe kann man sich eigentlich bei der Gestaltung geben? Dieses Gefühl - dort in der Menschenmenge zu stehen und mit den größten DJs der Welt zu feiern - ist unbeschreiblich. Jede Stage hatte einen eigenen Charakter und war mit ganz viel Liebe gestaltet. Jede Show wurde mit Feuerwerk, Lichtern und Konfetti verziert. Sowas hatten wir zuvor noch nie gesehen. So eine wahnsinnig tolle Bühnenshow!

Der letzte Auftritt auf der Mainstage waren „3 Are Legend“ (Dimitri Vegas & Like Mike mit Steve Aoki). Die drei haben noch mal alles rausgerissen, was ging! Es gab Gastauftritte, Kuchenwürfe, Alkohol und eine hammer Stimmung! Jeder auf diesem Festival, ob Mitarbeiter, DJ oder Besucher, hatte einfach die Absicht, daraus ein unvergessliches Wochenende zu machen. Und das haben sie geschafft!

Wir würden jedem empfehlen, Tomorrowland zu besuchen. Diese Erfahrung und Eindrücke, die man dort bekommt, muss man einfach erlebt haben. Es war jeden Cent wert und eines der besten Wochenenden unseres Lebens.


Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps:

· Frühe Anreise – damit ihr einen guten Platz auf dem Campingplatz bekommt und nicht ewig vor dem Eingang anstehen müsst.

· Bequeme Schuhe! – Man steht den ganzen Tag und tanzt bis in die Nacht… bequeme Schuhe sind das A und O.

· Keine Angst - Klopapier gibt es dort genug :)




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