Bengel_Logo2.png
  • Ann-Kathrin

Vampirjäger ist kein Beruf

Du wolltest immer Lady Gaga sein? Die gibt es schon. Vampirjäger sind nachts aktiv – genau wie Du! – und das entspricht deinen Wunsch-Arbeitszeiten? Ich muss dich leider enttäuschen, als Vampirjäger kannst du kein Geld verdienen. Nein, auch Zombiejäger klingt zwar nach einer guten Netflix-Serie, aber leider auch nach keinem lukrativen Job, mit dem du dir dein Leben finanzieren kannst. Als du noch in den Kindergarten gingst, wolltest du Lokomotivführer werden, aber heute hast du mit Eisenbahnen nichts mehr am Hut? Den richtigen Beruf zu finden, der zu dir passt, ist nicht einfach. Was also tun?

Die Antwort klingt einfach und das ist sie auch: Schaue in die Berufe rein, die dich interessieren. Schreibe Unternehmen, Firmen, Werkstätten oder Geschäfte an, die das anbieten, was dein Interesse weckt. Suche dir die Adressen und Ansprechpartner heraus und verfasse eine Bewerbung für ein Praktikum. Apropos Praktikum: Das solltest du sowohl für deine schriftliche Bewerbung als auch für dein Vorstellungsgespräch wissen (weil es oft falsch geschrieben und gesprochen wird): Du bewirbst dich um ein Praktikum, du hast schon mehrere Praktika gemacht. Aber das nur am Rande.


Du hast deine Bewerbung abgeschickt, du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen und – herzlichen Glückwunsch – du darfst dein Praktikum machen. Voller Tatendrang beginnst du dein Praktikum und es macht dir Spaß, der Beruf gefällt dir und du könntest dir vorstellen, in diesem Berufszweig zu arbeiten – also, alles super gelaufen. Aber es kann auch so sein: Du schaust in den Beruf hinein, den du dir so schön vorgestellt hast, und dann merkst du, dass er gar nichts für dich ist. Die Arbeitszeiten sind nicht die, die du dir vorgestellt hast, oder es gehören andere Aufgabengebiete zu diesem Job, für die du dich nicht interessierst? Das macht nichts. Denn genau dafür sind Praktika da: um herauszufinden, was dir Spaß macht und was eben nicht.


Krankenpfleger, Graphiker oder doch lieber Schreiner? Du weißt nicht, welcher Beruf dir eventuell Spaß machen könnte? Dann horche einmal in dich hinein und schreibe auf, was dir einfällt – welche sind deine Stärken, was kannst du gut und in welchem Beruf könntest du diese gut anwenden? Und vielleicht gehst du dazu noch ein paar Schritte mehr zurück und landest vielleicht wieder bei Lokomotivführer, Feuerwehrmann und Co. Und wenn du dort angekommen bist, ist das auch nicht schlecht. Dann solltest du dir diese Optionen durch den Kopf gehen lassen. Wenn es dich als Kind interessiert hat, ist es heute vielleicht auch noch ein Thema für dich …


Tipps für das Verfassen einer Bewerbung findest du übrigens im Text von Caro.


Bild: Pixabay / Gerd Altmann

  • facebook_blau
  • instagram_blau
  • spotify_blau

[B]ENGEL

leute. lifestyle. leben.

[B]ENGEL.BLOG ist ein Produkt der DiesbachMedien GmbH in Weinheim.

Impressum     Datenschutz     Mediadaten