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  • Anna

Woodstock: Der Mythos lebt!

Der August steht dieses Jahr ganz im Zeichen von Woodstock. Kein anderes Festival, das je stattfand, hat einen solchen Kult-Status erreicht.

Vor fünfzig Jahren feierten die Besucher drei Tage bei strömendem Regen und im Schlamm. Statt der 60.000 erwarteten kamen rund 500.000 (!) Besucher nach Bethel, eine Kleinstadt im Bundesstaat New York.

Drei Tage im Zeichen von Musik und Frieden in unsicheren und politisch sehr angespannten Zeiten, gepaart mit einem wilden Cocktail aus Drogen und Rock ´n´ Roll.

Den Vibe dieses Festivals haben wir für euch in einer Playlist eingefangen.


Janis Joplin, Joe Cocker, Jimi Hendrix, The Who, Santana: Insgesamt 32 Bands spielten auf dem legendären Musikfestival, das auch noch 50 Jahre später eine große Faszination auf viele Menschen, gleich aus welcher Generation sie kommen, ausübt.


Immer wieder war auf dem Woodstock zu spüren, dass die politische Lage in den USA und weltweit eine angespannte war. Nicht nur Jimi Hendrix demonstrierte mit seiner "Interpretation" der amerikanischen Nationalhymne seine Unzufriedenheit mit dem politischen System. Während Hendrix diese mit Hilfe seiner Gitarre zum Ausdruck brachte, fanden Künstler wie Joan Baez klarerer Worte: Sie betitelte den damaligen kalifornischen Gouverneur Ronald Reagan in ihrem Song "Drug Store Truck Driving Man" als Oberhaupt des Ku-Klux-Klan.




"With a little help from my friends"

Viele weitere solcher und ähnlicher politischer Botschaften schwangen unterschwellig während des gesamten Festivals mit. Sie waren aber nicht der Hauptgrund für das Zusammentreffen der Hippies. Dieses Festival wurde zum Symbol von Sub- und Gegenkultur.

Die Musik, das Gemeinschaftsgefühl und die Drogen berauschten die Massen. Die Hippies waren zufrieden - trotz chaotischer Zustände, Nahrungsmittelknappheit und Unwettern, die das Festival teils für mehrere Stunden lahmlegte. Genau diese Situationen schweißten die Besucher eng zusammen, man fasste sich an den Händen um den Regen zu vertreiben und teilte Essen miteinander.


Auch wenn die Sicht auf dieses einschneidende Ereignis der Musik- und irgendwie auch der Weltgeschichte vielleicht ein wenig verklärt ist: Wer kann von sich behaupten, nicht gerne dabei gewesen zu sein?


Das Festival fand lange vor unserer Zeit statt, unsere Eltern konnten damals wahrscheinlich gerade erst richtig laufen oder lernten ihre ersten Worte. Der Geist des Festivals überdauerte Generationen. Wir haben versucht, ihn für euch einzufangen, damit auch ihr die Botschaft von Liebe und Frieden in die Welt hinaustragen könnt. Denn diese beiden Dinge können wir gerade wirklich gut gebrauchen.


Hier geht es zu der Playlist, die euch 50 Jahre zurück - mitten in das Geschehen von Woodstock - versetzt.






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